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Ren­ten we­gen Er­werbs­min­de­rung

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Wer aus gesundheitlichen Gründen seiner Arbeit nicht mehr oder nur stark eingeschränkt nachgehen kann, erhält eine spezielle Art der Rente. Diese nennt sich Rente wegen Erwerbsminderung (§ 43 Sechstes Sozialgesetzbuch - SGB VI).

Die medizinischen Voraussetzungen für eine Erwerbsminderungsrente werden in einem ärztlichen Gutachten festgestellt. Das Gutachten beurteilt die noch verbliebene Leistungsfähigkeit. Danach wird bemessen, ob man eine volle oder teilweise Erwerbsminderungsrente erhält.

Eine vom behandelnden Arzt festgestellte Arbeitsunfähigkeit ist für die Beurteilung, ob eine volle oder teilweise Erwerbsminderung im Sinne des SGB VI vorliegt, zunächst ebenso ohne Bedeutung wie die Anerkennung einer Schwerbehinderung durch das Versorgungsamt. Für den Rentenanspruch ist allein maßgeblich, ob das vorhandene Restleistungsvermögen die Ausübung einer Berufstätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zulässt.

Neben den medizinischen sind weitere Voraussetzungen für den Anspruch auf Erwerbsminderungsrente zu erfüllen. So muss in der Regel mindestens die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren erfüllt sein, um einen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente zu erlangen.