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Al­ters­ren­te für schwer­be­hin­der­te Men­schen

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Die Altersrente für Menschen mit einer Schwerbehinderung ist eine der verschiedenen Rentenarten des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch - SGB VI. Im Vergleich zu anderen Rentenarten bietet sie Vorteile, insbesondere beim Renteneintrittsalter und bei der Abschlagshöhe.

Die Altersrente für Menschen mit einer Schwerbehinderung ist eine der verschiedenen Rentenarten des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch - SGB VI. Im Vergleich zu anderen Rentenarten bietet sie Vorteile, insbesondere beim Renteneintrittsalter und bei der Abschlagshöhe.

Wie auch bei der Regelaltersrente nach § 35 SGB VI werden auch bei der Altersrente für schwerbehinderte Menschen nach § 37 SGB VI die Altersgrenzen für die Inanspruchnahme schrittweise heraufgesetzt. Maßgebend ist stets der Geburtsjahrgang.

Alle bis zum 31.12.1951 Geborenen profitieren von Übergangsregelungen (§ 236a SGB VI) und können die Altersrente grundsätzlich schon mit Vollendung des 63. Lebensjahres beziehen. Eine vorgezogene Inanspruchnahme ist für diesen Personenkreis auch schon ab dem 60. Lebensjahr möglich. Dies kann jedoch zu Abschlägen bei der Rentenhöhe führen. Für alle, die in der Zeit vom 01.01.1952 bis zum 31.12.1963 geboren wurden, werden diese Altersgrenzen nun schrittweise abhängig vom konkreten Geburtsdatum angehoben.

Für all diejenigen, die nach dem 01.01.1964 geboren wurden, gilt dann die Altersgrenze von 65 Jahren bzw. für die vorzeitige Inanspruchnahme von 63 Jahren.

Neben der Altersgrenze muss darüber hinaus auch die Wartezeit von 35 Jahren (= 420 Monate) mit rentenrechtlichen Zeiten erfüllt sein. Diese Information kann der Rentenauskunft der Deutschen Rentenversicherung entnommen werden.

Einen Anspruch auf die Regelaltersrente nach § 35 SGB VI haben alle, die die Regelaltersgrenze erreicht und die allgemeine Wartezeit von 5 Jahren erfüllt haben.

Wie auch schon oben bei der Altersrente für schwerbehinderte Menschen beschrieben, wird die Regelaltersgrenze abhängig vom Geburtsdatum schrittweise von 65 auf 67 Jahre erhöht (siehe § 235 SGB VI).

Für alle, die in der Zeit vom 01.01.1947 bis zum 31.12.1963 geboren wurden, wird diese Altersgrenze nun schrittweise - abhängig vom konkreten Geburtsdatum - angehoben.

Für diejenigen, die nach dem 01.01.1964 geboren wurden, gilt dann die Altersgrenze von 67 Jahren.

Eine Hilfe zur Berechnung des Rentenbeginns bietet der „Rentenbeginnrechner“ der Deutschen Rentenversicherung Bund.