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Kinder- und Jugend­hilfe

Sozialgesetzbuch Achtes Buch - SGB VIII

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Auch nach dem SGB VIII können Leistungen der Eingliederungshilfe gezahlt werden.
§ 35a SGB VIII regelt, unter welchen Voraussetzungen Leistungen an seelisch behinderte Kinder und Jugendliche erbracht werden können.

Die Zuständigkeit für Leistungen an Kinder und Jugendliche mit Behinderungen ist so geregelt, dass die Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche dem Kinder- und Jugendhilferecht zugeordnet ist. Leistungen für geistig und körperlich behinderte Kinder werden von der Sozialhilfe erbracht.

Mit dieser Zweiteilung der Zuständigkeiten (Sozialhilfe/ Kinder- und Jugendhilfe) gibt es in der Praxis große Probleme. Sie stellt die Leistungsträger oft vor die schwierige Herausforderung, zu entscheiden, welcher Träger zuständig ist. Für die Angehörigen von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen ist schwer nachvollziehbar, warum sie in die eine oder andere Zuständigkeit fallen und warum Leistungserbringung und Kostenheranziehung unterschiedlich sind.

Die Forderungen gehen dahin, die Zuständigkeit für Leistungen an Kinder und Jugendliche mit Behinderungen einheitlich in der Kinder- und Jugendhilfe zu regeln (sog. Inklusive Lösung).