Navigation und Service des Auftritts der Behindertenbeauftragten Verena Bentele

Veranstaltung des DBR zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen

30.11.2016

Am 30. November hat der Deutsche Behindertenrat anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen ins VKU Forum geladen. Barrierefreiheit stand auf dem Programm, denn die Verpflichtung der Privatwirtschaft zur Barrierefreiheit ist den Verbänden und der Beauftragten der Bundesregierung, die ebenfalls Gast war, ein wichtiges Anliegen. Das zweite bestimmende Thema des Tages war das Bundesteilhabegesetz, das einen Tag später im Bundestag verabschiedet wurde.

Die Verbände und Interessenvertretungen der Menschen mit Behinderungen haben den Entstehungsprozess des Bundesteilhabegesetzes mit großer Energie und Kompetenz begleitet. „Jetzt müssen wir auf diesem Fundament aufbauen. Für mich ist klar: Wir müssen alle an der Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung mit viel Energie weiterarbeiten“, erklärte die Beauftragte.

Verena Bentele verdeutlichte in ihrer Rede, dass Positives wie die Anhebung der Freigrenzen bei Einkommen und Vermögen erreicht wurde und dass es in den gemeinsamen Anstrengungen mit den Verbänden gelungen ist, die höchstumstrittene „5 aus 9“-Regelung zum leistungsberechtigten Personenkreis zu kippen. Die Beauftragte sagte, dass sie auch die weitere Gesetzgebung der bisher abstrakten Neuregelung zum leistungsberechtigten Personenkreis wachsam und mit kritischem Augenmerk begleiten wird, damit es im neuen Recht ab 1. Januar 2023 zu keinen Einschränkungen des Zugangs zur Eingliederungshilfe kommt.

Der neue DBR-Sprecherratsvorsitzende im Jahr 2017 ist Volker Langguth-Wasem. Er tritt damit die Nachfolge der Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, an.

Drei Personen, zwei Frauen und ein Mann, stehen nebeneinander und lächeln in die Kamera. Der Mann in der Mitte hält einen Staffelstab in der Hand. Von links nach rechts: Ulrike Mascher, Volker Langguth-Wasem, Verena Bentele. Herr Langguth-Wasem hält den silbernen Staffelstab des DBR-Sprecherratsvorsitzenden in der Hand.Quelle:  Heidi Scherm